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Private Equity Fonds

Name Kategorie Phase Dextro Laufzeit Mindestanlage Ausschüttung
6. RWB Global MarketPrivate Equity-15 Jahre2.500,00 EUR-
HMW - MIG Fonds 14Private Equity-13 Jahre20.000,00 EUR-
RWB Direct ReturnPrivate Equity-3 Jahre5.000,00 EUR-
Die dargestellte Laufzeit und Ausschüttung sind Prognosewerte laut Emissionsprospekt/Exposé. Die tatsächliche
Laufzeit und Ausschüttung können hiervon nach oben oder unten abweichen.

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Was bedeutet Private Equity?

Eine Private Equity-Gesellschaft bezuschusst Unternehmen mit finanziellen Mitteln, die als Eigenkapital dienen. Dadurch gewinnt das Unternehmen an Liquidität bzw. hat bessere Chancen, einen Bankkredit bewilligt zu bekommen. Im Gegensatz zum Joint Venture Kapital, das eher in junge bzw. neu gegründete Unternehmen investiert, fließen die Gelder eines Private Equity-Fonds in der Regel in bereits bestehende Firmen und Betriebe, die sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden. Nach einer vereinbarten Frist muss das Kapital vom Unternehmen zurückgezahlt werden. Dies geschieht häufig durch den Börsengang des inzwischen sanierten Unternehmens oder durch den Rückkauf des Unternehmens durch die ursprünglichen Eigentümer.

Renditechancen für private Anleger
Private Equity-Fonds sammeln Kapital von privaten Investoren ein, das dann wiederum als Eigenkapital in – in der Regel – sanierungsbedürftige Unternehmen investiert wird. Die Beteiligungsgesellschaften investieren häufig in mehrere Zielunternehmen. So kann ein nach Regionen, Branchen, Finanzierungsphasen und Unternehmensgrößen diversifiziertes Portfolio aufgebaut werden. Die Zielsetzung solcher Private Equity-Beteiligungen umfasst die Vereinnahmung von Gewinnen und den abschließenden, gewinnbringenden Verkauf der erworbenen Unternehmensanteile. Auch die Forcierung eines Börsengangs der Zielunternehmen gehört zu den möglichen Zielen eines Private Equity-Fonds. Den hohen Gewinnchancen stehen allerdings auch hohe Risiken entgegen, denn der tatsächliche Erfolg eines Unternehmens hängt von komplexen Gegebenheiten ab.

Kritik an Private Equity Fonds
Unter allen geschlossenen Fonds in Deutschland werden Private Equity-Fonds am kontroversesten diskutiert. Dies liegt einerseits an den extrem hohen Renditen, die mit dieser Beteiligungsform erzielt werden können und andererseits an den hiermit verbundenen Risiken. Private Equity ist eine Form der Firmenfinanzierung, die in Deutschland noch vergleichsweise jung ist, in den USA und in Großbritannien aber auf eine lange Tradition zurückblickt. Schon seit Jahrzehnten haben dort vermögende Familien und institutionelle Investoren ihr Kapital in aufstrebende und erfolgreiche Unternehmen investiert, um von hohen Wachstumsquoten und überzeugenden Gewinnen zu profitieren. Von Kritikern vielfach als „Heuschrecken“ der Wirtschaft bezeichnet, leisten Private Equity-Fonds inzwischen tatsächlich einen Beitrag zu wirtschaftlichem Wachstum und zur Entwicklung aussichtsreicher Unternehmen. Mit den Investorengeldern werden Arbeitsplätze geschaffen und erhalten und Beiträge zum Bruttosozialprodukt geleistet. Private Equity-Fonds können damit ein Gegengewicht zur zurückhaltenden Kreditvergabe der deutschen, europäischen und internationalen Banken leisten.

Erfolgsgeschichten dank Private Equity-Fonds
Als beliebtes Beispiel dafür, dass Private Equity kapitalschwachen Unternehmen zu neuer Stärke verhelfen kann, wird häufig die heutige Fielmann AG angeführt. Das in den 1970er Jahren gegründete Optikergeschäft spezialisierte sich auf das einfache, aber überzeugende Geschäftsmodell „Markenbrillen zu günstigen Preisen“. Die Idee wurde vom Markt gut angenommen, die Nachfrage nach den hochwertigen Schnäppchenbrillen stieg. In einer solchen Phase expandieren Unternehmen für gewöhnlich. Doch die Erschließung weiterer Standorte, die Eröffnung neuer Filialen und der damit verbundene Mehrbedarf an Personal kostet. Dank einer Private Equity-Finanzierung, über die die Mehrkosten in der Expansionsphase gedeckt werden konnten, ist Fielmann der Sprung vom kleinen Optikerfachgeschäft zu einer international erfolgreichen Aktiengesellschaft gelungen. Weitere Beispiele für die positive Wirkung von Private Equity sind der Modekonzern Tom Taylor, die Drogeriekette Rossmann oder auch die Grohe AG, die sich nach einigen Turbulenzen dank Private Equity-Finanzierung als Weltmarke für hochwertige Sanitärprodukte behaupten konnte.

Fazit: Private Equity erfordert eine differenzierte Betrachtung
Auch wenn sich das Bild der „skrupellosen Firmenjäger“ hartnäckig hält: Private Equity als Wachstumskapital für erfolgreiche, aber kapitalschwache Mittelständler, oder auch als Finanzspritze für angeschlagene Unternehmen, ist in vielen Fällen eine Erfolgsgeschichte. Wer in diesen interessanten Markt einsteigen will, kann dies beispielsweise in Form einer Kommandit-Beteiligung tun. Private Equity-Fonds richten sich an erfahrene Anleger, die sowohl die lukrativen Chancen und Potenziale, auf der anderen Seite aber auch die Risiken einer solchen Unternehmensfinanzierung im Blick haben. Da es im Private Equity-Sektor unter anderem auf hervorragende Kontakte und Marktkenntnisse ankommt, empfiehlt es sich, Emissionshäusern, die in dieser Hinsicht überzeugen können, den Vorzug zu geben. Die Laufzeiten von Privat Equity-Fonds können stark variieren, aufgrund des oftmals gegebenen Blind-Pool-Charakters der Beteiligungen, sehen viele Initiatoren von genauen Renditeprognosen ab. Hier kommt es darauf an, das Fondskonzept im Ganzen zu bewerten: Erfahrung und Performance des Emissionshauses, avisierte Branchen und Sektoren, Finanzierung- und Kostenstruktur des Fonds.

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