Fondsberater Frank Fischer gilt als Experte für Nebenwerte, seine Expertise hat dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen regen Zulauf beschert. Kennzeichen des nicht nur bei Stiftungen gefragten Aktienfonds sind eine attraktive Performance – in den vergangenen fünf Jahren waren es 67,60 Prozent (Stand: 7. Juli 2016, Quelle: Edisoft) – bei überschaubaren Kursschwankungen. Wenn Investmentfonds allerdings zu beliebt sind, kann dies den bislang erfolgsbringenden Anlagekriterien zuwiderlaufen. So auch beim Stiftungsfonds: Der Markt für Nebenwerte ist begrenzt, die hohen Mittelzuflüsse hätten bei weiter steigendem Fondsvolumen nicht mehr gemäß dem Anlagefokus investiert werden können. Daher wurde im Mai dieses Jahres die Reißleine durch ein sogenanntes Soft-Closing gezogen: Für die bereits investierten Anleger ändert sich nichts, neue Gelder werden jedoch nicht mehr angenommen.

Wer sich nun einen ähnlich gelagerten Fonds ins Depot holen möchte, findet im „Prima Globale Werte“ (ISIN: LU0215933978) eine mögliche Alternative. Beraten wird der Mischfonds seit gut zwei Jahren ebenfalls von Frank Fischer, der zugleich einen Strategiewechsel hin zum Value-Investing vollzog. Fischer kann hier außerdem größere Freiheiten nutzen. Im Gegensatz zum dividendenlastigen Stiftungsfonds, bei dem zudem auch soziale, ethische und ökologische Kriterien die Titelauswahl bestimmen, darf Fischer beim Globale-Werte-Fonds auch wachstumsorientierte Unternehmen ins Portfolio aufnehmen. Im Fokus stehen dabei unterbewertete Titel. Die groß- bis mittelkapitalisierten Unternehmen sollen inhabergeführt sein und über einen strategischen Wettbewerbsvorteil verfügen.

Die flexibel steuerbare Aktienquote im Portfolio liegt aktuell bei 71 Prozent, bei der Allokation nach Ländern dominiert derzeit Deutschland mit 51,5 Prozent. Zu den Top-Positionen zählen momentan Stada Arzneimittel, Metro, das Marktforschungsinstitut GFK und zum Beispiel der Modekonzern Gerry Weber. Diese Titel seien auch vom Brexit „nicht wirklich betroffen“, lässt der Fondsberater in einem aktuellen Sonderkommentar wissen. Das Fondsvolumen des Prima Globale Werte ist mit 40,28 Millionen Euro wesentlich geringer als beim „großen Bruder", dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen – hier muss Fischer 1,61 Milliarden Euro verwalten. Bleibt noch der Blick auf die Wertentwicklung: Hier liegt der Prima Globale Werte mit 5,68 Prozent in fünf Jahren (Stand: 7. Juli 2016, Quelle: Edisoft) noch deutlich hinter dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen zurück – der strategische Umbau muss sich erst noch auszahlen.

Anleger können in den Prima-Fonds ab einer Summe von 500 Euro investieren, FondsDISCOUNT.at-Kunden sparen den regulären Ausgabeaufschlag in Höhe von fünf Prozent.