Noch nie konnte eine Generation ihr Geld so herauspulvern, wie jene Generation Z von heute. Apple iPhones, Ingame Buys – bei Konsumgütern gibt es kaum Grenzen. Doch nur weil das Angebot besteht, heißt das gleich, dass die Jugendlichen auch dazu greifen? Nein, meint eine neue Studie des Datenanalyse- und Beratungsunternehmens GlobalData.


Laut 44.000 befragten Jugendlichen im Alter zwischen 18 und 24 heißt es – ganz entgegen der stereotypischen Vorstellungen – von 62 Prozent der Befragten, dass ihnen sparen wichtiger sei, als der Konsum. „Rasant steigende Ausbildungskosten, ein Mangel an gut bezahlten Arbeitsplätzen, größere Unsicherheiten im Job und höhere Immobilienpreise haben die Generation Z dahin gebracht, größeren Wert auf ihre langfristige finanzielle Sicherheit zu legen“, heißt es dazu in der Studie.


Bankberatung statt Robo-Advisor


Zudem gab etwa die Hälfte der Befragten an, dass Sie bei Finanzen auf eine kompetente Beratung angewiesen seien. Und hier scheint sich ein weiterer stereotypischer Gedanke in Luft aufzulösen. Auch wenn die Generation Z mit Technik aufwächst und in der Gruppe der Digital Natives zu hause ist, so bevorzugen sie doch lieber eine Beratung von Angesicht zu Angesicht. Drei von fünf der 18-24 Jährigen bevorzugt bei Finanzgeschäften lieber traditionelle Bankdienstleistungen, als digitalen Komfort. „Das ist eine regelrechte Aufforderung an Banken, sich aktiv um diese Kundengruppe zu kümmern“, so Sean Harrison, Finanzanalyst bei GlobalData.


Den Vorzug des Bankberaters gegenüber des Internets, begründen die Befragten vor allem mit dem Datenschutz. Harrison glaubt, dass Daten-Leaks von Social-Media-Plattformen wie Facebook zu dieser Unsicherheit beigetragen haben. "Banken, die innovative digitale Produkte und Dienstleistungen auf der Grundlage von Verbraucherdaten anbieten wollen, müssen sicherstellen, dass sie über eine klar definierte Strategie zu Datenaustausch und -kommunikation verfügen“, meint Harris schlussfolgernd.


Sparpläne sind bei Jugendlichen in


Die Deutsche Bank kommt mit einer Studie, von dem die Welt berichtet, auf eine noch höhere Zahl bei den Generation-Z-Sparern. Von gut 1000 Befragten (Schüler, Azubis, Studenten, junge Berufstätige) im Alter zwischen 14 und 25 Jahren gaben 85 Prozent an zu sparen. Den Befragten stehe im Schnitt 482 Euro im Monat zur Verfügung. Davon behalten sie 141 Euro für schlechtere Zeiten. Das entspricht 29 Prozent ihres Einkommens.


Außerdem gaben 64 Prozent der Befragten an in einen Sparplan oder ein Sparbuch zu investieren, was die beliebteste Sparform in der Umfrage darstellt. 29 Prozent behielten ihr Geld auf dem Konto, 17 Prozent investierten in einen Bausparvertrag, 12 Prozent direkt in Aktien oder Fonds, 5 Prozent in die Riester-Rente und nur 4 Prozent hatten eine Lebensversicherung.


Bei 141 Euro im Monat sind die Voraussetzungen für ein gelungenes Sparen also schon einmal gesetzt. Zahlreiche Sparpläne auf Aktienfonds gibt es bereits ab 25 Euro im Monat zu erwerben. Bei FondsDISCOUNT.at sind die beliebtesten Sparplan-Fonds gelistet. Zahlreiche Fonds gibt es ohne Ausgabeaufschlag zu erwerben. 


Hier stellen wir Ihnen drei der Beliebtesten Sparplan-Fonds vor:


Fidelity Funds - European Growth Fund A (EUR) (ISIN: LU0048578792)


Der 7,2 Milliarden Euro große Fonds setzt auf unterbewertete Aktien aus Europa. Mittels einer Bottom-Up-Research-Methode und Aktienanalysten von Fidelity werden vielversprechende Aktien herausgepickt. Derzeit liegen SAP, Royal Dutch Shell, Roche und Sanofi als größte Positionen im Portfolio. Größte Branchen sind Konsumgüter, Healthcare und Finanzen. Die laufenden Kosten betragen 1,89 Prozent im Jahr.


Flossbach von Storch SICAV - Multiple Opportunities R (ISIN: LU0323578657)


Der Flossbach von Storch Multiple Opportunities ist der absolute Dauerbrenner bei FondsDISCOUNT.at. Der Mischfonds investiert in Wertpapiere aller Art, zu denen u.a. Aktien, Anleihen, Geldmarktinstrumente, Zertifikate, Gold, andere Fonds und Festgelder zählen. Mindestens 25% des Fondsvermögens werden in Kapitalbeteiligungen investiert. Bis zu 15% des Fondsvermögens dürfen direkt in Gold investiert werden. Das Sondervermögen beträgt derzeit 14,6 Milliarden Euro.


Carmignac Investissement A EUR acc (ISIN: FR0010148981)


Der Aktienfonds ist ein Allrounder und kann in Aktien aus sämtlichen Branchen, Ländern und unterschiedlichen Größen investieren. Zudem kann der Fonds Verkaufspositionen mittels derivativer Produkte eingehen. Aktuell ist der 3,3 Milliarden Euro große Fonds vorwiegend in nordamerikanischen Aktien angelegt. Große Titel im Portfolio sind Facebook, Hermes, Intercontinental Exchange und die Google-Mutter Alphabet.