FondsDISCOUNT.at: Herr Eitle, im April dieses Jahres ging der erste Solarpark Ihres Beteiligungsangebots ans Netz. Können Sie uns bitte etwas zum Projektstand der übrigen Parks sagen?
Thorsten Eitle: Die entscheidende Bauphase mit umfangreichen Tiefbauarbeiten für die zweite Anlage „Ono“ ist mittlerweile abgeschlossen. Die Arbeiter sind derzeit dabei, auf der nun entstandenen Fläche die Solaranlage zu errichten, die eine Kapazität von 2,2 MWp haben wird. Die Fertigstellung ist noch in diesem Jahr geplant. Auch bei den beiden letzten Parks tut sich einiges: Auf dem Gelände von „Tatsuno“ sind die Erdarbeiten beendet. Der Baubeginn der Solaranlage wird in Kürze beginnen. Für den letzten Park, „Kinokawa“, laufen derzeit die Vorbereitungen auf Hochtouren. hep energy will im Januar 2017 mit den Bauarbeiten starten. Der letzte Park der Vierergruppe soll im März 2017 ans Netz gehen. Dann verdienen sämtliche Anlagen, auf denen der „HE Solar Japan 1“ basiert, für die Anleger Geld.

Ihr Fondskonzept sieht ursprünglich eine Laufzeit von 20 Jahren vor. Nun könnte es jedoch schon nach fünf Jahren zu einem vorzeitigen Verkauf der Anlagen kommen. Wie wahrscheinlich ist dieses Szenario?
Auf der Suche nach Rendite haben japanische aber auch internationale Investoren die hohe Attraktivität einer Investition in japanische Photovoltaikanlagen erkannt. Anfänglich waren nur Großanlagen (größer 10 MWp) im Fokus der Investoren. Auf Grund des hohen Wettbewerbes bei diesen Anlagen erhöht sich die Nachfrage nach kleineren Anlagen, d.h. nach Anlagen in der Größe des HEP – Solar Japan 1. Wir beobachten derzeit Preise, die bei einem Erwerb von Anlagen in der Größenordnung des Fonds liegen, die weit über den Einkaufspreisen des Fonds liegen. Die Wahrscheinlichkeit einer Veräußerung der Anlagen vor Ende Fondslaufzeit, beispielsweise nach fünf Jahren hat sich daher stark erhöht.

Wie würde sich ein vorzeitiger Verkauf auf die Rendite auswirken?
Ein vorzeitiger Verkauf zu den genannten Kaufpreisen würde die derzeitige Rendite von über 6,7 Prozent p.a. deutlich erhöhen.

Was spricht aus Ihrer Sicht für eine Beteiligung am HEP-Solar Japan 1?

Um es in drei Punkten zusammenzufassen:
1. Konservatives Fondskonzept: Verzicht auf Fremdkapital (Reduzierung des Risikos bei gleichzeitiger Erhöhung der Flexibilität beim vorzeitigen Verkauf der Anlagen nach fünf Jahren)
2. Im Einkauf liegt der Gewinn: Kaufpreis der Anlagen ca. 40 Prozent unter Marktpreis
3. Attraktive Ausschüttungen: bereits volle acht Prozent für 2016 bei Beitritt im Jahr 2016

Herr Eitle, vielen Dank für dieses Interview!


Tipp: Ein Großteil des angestrebten Eigenkapitals für den HEP-Solar Japan 1 ist bereits eingesammelt. Anleger können sich ab einer Million Yen, dies entspricht umgerechnet ca. 8.700 Euro, an dem Angebot beteiligen. Ein ausführliches Interview zum Beteiligungskonzept und dessen Besonderheiten lesen Sie hier: Energiewende im Land der aufgehenden Sonne