Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen konnte bisweilen mit sehr guter Performance in nahezu allen Bemessungszeiträumen überzeugen. So wurde der Fonds vom Finanzen Verlag mehrmals mit dem „Goldenen Bullen“ ausgezeichnet. Die Shareholder Value Management AG, welche diesen Fonds verwaltet, hat sich in einer aktuellen Pressemitteilung zur aktuellen Marktlage geäußert. Darin wird die derzeitige Volatilität der Märkte auf unterschiedliche Faktoren zurückgeführt. Frank Fischer, Chief Investment Officer beim Unternehmen und selbst „Fondsmanager des Jahres 2018“ (Finanzen Verlag), sähe eine extreme Angst am Markt. Die Wachstumserwartungen für China wären negativ, was sich wiederum auch in den globalen Konjunkturerwartungen niederschlagen würde. Laut der Mitteilung wäre es für Fischer wichtig, die Zinsentwicklung zu beobachten: „Bei Aktien galt bisher: ‚There Is No Alternative’, kurz Tina.“ Dies würde sich momentan ändern, da mit rund 2,6 Prozent der Referenzzinssatz Libor durchaus eine Alternative darstellen würde. „Umfragen unter institutionellen Investoren zeigen, dass bei einem Zins von 3,7 Prozent die Scheidung von Tina droht.“


Von Zinserhöhung bis Handelskrieg 


Co-Chief Investment Officer Ulf Becker würde die US-Notenbank Fed derzeit als entscheidenden Taktgeber globaler Liquiditätsengpässe sehen. Im Blickpunkt der Öffentlichkeit stünden vor allem die Zinserhöhungen, wobei die Entwicklung der Zentralbankbilanz noch wichtiger sei: „Wir sehen seit Beginn des Jahres eine Verkürzung der Fed-Bilanz, mit einer Geschwindigkeit von aktuell rund 50 Milliarden US-Dollar pro Monat. Diese Liquidität wird dem Markt entzogen.“ Von dieser Verknappung von Liquidität seinen nach Beckers Einschätzung die Risikoaufschläge von Schwellenländer-Anleihen besonders betroffen. Ein zweiter wichtiger Faktor bleibe der drohende Handelskrieg zwischen den USA und China. Gleichzeitig sei hier aber auch ein Gewöhnungseffekt der Marktteilnehmer zu beobachten. „Ein Aufflackern bedarf neuer negativer Impulse, eine substanzielle Entlastung ist aber ebenso wenig zu erwarten. Die politischen Signale gehen eindeutig in Richtung ökonomischer kalter Krieg“, wird Becker in der Mitteilung zitiert. Als dritten maßgeblichen Faktor würde Becker die globale Verschuldung nennen. Die fiskalischen Maßnahmen der US-Regierung würden demnach zu einer Neuverschuldung von 4,6 bis 4,7 Prozent des BIP führen. Probleme sähe er vor allem auf der Unternehmensseite: „Trotz der steuerlichen Entlastung ist die Schuldenquote der US-Unternehmen nicht signifikant gesunken. Das macht sie bei einer wirtschaftlichen Abkühlung verwundbar und erhöht die Ausfallwahrscheinlichkeit. Europäische Unternehmen hingegen haben die niedrigen Zinsen nicht für den Ausbau der Verschuldung genutzt. Damit ist ihre Situation deutlich besser, sowohl in einem Negativszenario, als auch im Falle einer Erholung.“


Markt mit Potenzial 


Dem Schreiben nach bieten die niedrigen Erwartungen hinsichtlich der Unternehmensmargen sowie die sehr gedämpften weltweiten Konjunkturerwartungen für Frank Fischer Raum für positive Überraschungen: „Das könnte zum Beispiel ein weiterer massiver Ausverkauf, etwa bei den FAANGs, sein. Das wäre für uns ein Zeitpunkt, unsere Hedges vollständig aufzulösen. Wir haben vermutlich 90 Prozent der Bewegung hinter uns, ein weiterer Rücksetzer ist jedoch noch möglich. Aber die Stimmung ist schon wunderbar bearish.“


Schließlich wird mitgeteilt, dass Frank Fischer im Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (ISIN: DE000A0M8HD2) aktuell eine Nettoaktienquote hält, die nach Berücksichtigung des niedrigeren Betas der Value-Titel bei 28,4 Prozent liegt.


Der im Jahr 2008 aufgelegte Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen investiert in unterbewertete Aktien mit einer hohen Sicherheitsmarge. Ziel der antizyklischen Kapitalanlage ist es, das Risiko zu reduzieren und gleichzeitig die Renditechancen zu erhalten. Der Fokus des rund 1,7 Milliarden schweren Fonds liegt auf Small und Mid Caps mit Schwerpunkt Europa, die eine hohe Dividendenrendite erwarten lassen. Der Fonds dient dem langfristigen Erhalt und Zuwachs des Vermögens.


5-Jahres-Chart des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen im Vergleich mit dem Sektorendurchschnitt Strategiefonds Aktien - Strategie Equity Active Market Timing Europa







Tipp
: Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen ist über FondsDISCOUNT.at ohne Ausgabeaufschlag erhältlich und kann auch als Sparplan für den langfristigen Vermögensaufbau genutzt werden.