Commerz Real hat für den Immobilienfonds hausInvest (ISIN: DE0009807016) ein Hotelprojekt im Frankfurter Stadtteil Ostend, unweit der Zentrale der Europäischen Zentralbank, erworben. „Das Viertel hat sich seit dem Einzug der 2.500 EZB-Mitarbeiter enorm entwickelt und wird in den nächsten Jahren eine weitere Aufwertung erfahren“, erklärt Robert Bambach, Vorstand Real Estate Transactions bei der Commerz Real. Bereits jetzt hätten sich in der Umgebung mehr als 1.400 Unternehmen und Institutionen angesiedelt.

Die Fertigstellung des Drei-Sterne-Hotels ist für das erste Halbjahr 2020 geplant. Das Objekt soll 179 Hotelzimmer und 43 Stellplätze umfassen. Mit der Novum Hotel Group wurde nach Angaben der Gesellschaft ein Mietvertrag über 20 Jahre zuzüglich einer Verlängerungsoption von zwei mal fünf Jahren abgeschlossen. Verkäufer ist das Frankfruter Projektentwicklungs- und Bauunternehmen Adolf Lupp GmbH & Co. KG, welches das Hotel als Generalunternehmer schlüsselfertig erstellen wird.

Das Hotel soll über eine gehobene Bau- und Ausstattungsqualität verfügen und damit weiter das Mittelklasse-Segment des Immobilienfonds hausInvest verstärken. „Wir freuen uns an diesem prosperierenden Standort auf ein weiteres Novum Style Hotel der neuesten Generation. Die unmittelbare Nähe zur EZB bilden die perfekte Ergänzung zu unserem Novum Style Hotel am Hauptbahnhof“, unterstreicht David Etmenan, geschäftsführender Gesellschafter der Novum Hotel Group. Die Hotelgruppe mit Sitz in Hamburg führt europaweit 85 Hotels mit mehr als 8.000 Hotelzimmern. Die expandierende Unternehmensgruppe generierte 2015 einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro, bis Ende 2016 sollen etwa 120 Millionen Euro erzielt werden.

Commerz Real hat zunächst das Baugrundstück gekauft und wird die Immobilie dann sukzessive nach Baufortschritt bezahlen.

Im Portfolio des hausInvest befinden sich weltweit über 100 Objekte unterschiedlichster Nutzungsarten, darunter eine Büroimmobilie in Amsterdam, ein Hotel in Berlin und zum Beispiel eine Logistikhalle bei Hannover. Für Anleger, die sich angesichts des Bestands in Großbritannien – rund ein Viertel des Fondsvermögens steckt in britischen Immobilien – Sorgen machen, gab die Gesellschaft bereits Entwarnung: Für die am Markt bestens etablierten Hotels und Shopping-Center würden sich die Rahmenbedingungen durch den Brexit nicht signifikant verändern, da aus heutiger Sicht der Austritt Großbritanniens aus der EU keinen längerfristigen Einfluss auf den Tourismus oder das Konsumverhalten haben dürften. Zudem seien die Objekte ausschließlich in sehr guten Lagen angesiedelt und seien langfristig vermietet.
Auch das Währungsrisiko des Fonds sei hinreichend begrenzt: Fremdwährungen wie das britische Pfund seien bereits jetzt durch die Aufnahme von Fremdfinanzierungen in Landeswährung sowie durch Devisentermingeschäfte zu nahezu 100 Prozent abgesichert, lässt das Unternehmen wissen. London wird nach Einschätzung von Commerz Real weiterhin ein bedeutender globaler Immobilienmarkt bleiben.

Dass sich hausInvest-Anleger angsichts der Brexit-Entscheidung keine Sorgen machen müssten, stellte Fondsmanager Mario Schüttauf auch im ausführlichen Interview mit FondsDISCOUNT.at heraus.

Die Nachfrage nach dem Immobilienfonds ist weiterhin hoch, aktuell liegt das Fondsvolumen bei rund 11,3 Milliarden Euro. Wer sich den hausInvest vor fünf Jahren ins Depot legte, profitierte von einer Wertentwicklung von 13,12 Prozent bei einer Volatilität von gerade einmal 0,40 Prozent (Stand: 3. August 2016, Quelle: Edisoft). Im Gegensatz zu anderen Immobilienfonds will Commerz Real den Mittelzufluss nicht begrenzen, der Anteilskauf ist also weiterhin unbegrenzt möglich.