Der Weg ist das Ziel: Marathonläufer haben einen langen Atem. Sie vollbringen Höchstleistungen für eine lange Zeit und aktivieren dabei sämtliche Ressourcen. Merkmale wie Stabilität, Durchhaltevermögen und Leistung lassen sich ebenso bei vielen Unternehmen finden. Und genau hier setzt der Apus Capital Marathon (ISIN: DE000A2DR1W1) an. Geschäftsführer und Technologie-Analyst Johannes Ries ist auf der Suche nach innovativen, leistungsstarken Unternehmen mit Wachstumspotenzial, gern auch aus der zweiten und dritten Reihe: „Generell sollte das Unternehmen bereits in der Vergangenheit bewiesen haben, dass es relativ wenig konjunkturabhängig ist sowie Umsatz und Gewinn steigern konnte.“ Zudem müsse das Potenzial bestehen, dass sich dies auch in der Zukunft so fortsetzt.


Gesundheit und Technologie als bevorzugte Branchen


Als der Aktienfonds vor drei Jahren an den Start ging, folgte dieser dem Apus Capital ReValue Fonds (ISIN: DE000A1H44E3). Fokussiert letzterer auf Unternehmen mit Neubewertungspotenzial, setzt der Apus Capital Marathon auf Unternehmen, welche diese Phase bereits abgeschlossen haben. Ries (links im Bild) nennt konkret die Details für einen Interessanten „Langstreckenläufer“: „Ein stabiles Geschäftsmodell, eine führende Position in kontinuierlich wachsenden Märkten, gute operative Margen, eine starke Cash Flow-Generierung, ein überzeugendes Management, das am besten nennenswert am eigenen Unternehmen beteiligt ist, sowie stabile Eigentümerverhältnisse.“


Ein bevorzugtes Investment-Thema ist der Schwerpunkt Megatrends. Johannes Ries bezieht diesbezüglich Bereiche wie Globalisierung, demographischer Wandel, Digitalisierung und verändertes Konsumentenverhalten mit ein und investiert vorwiegend in die Sektoren Technologie und Gesundheit: „Zum einen, da wir in beiden Branchen über jahrzehntelange Erfahrung verfügen, zum anderen, da wir in beiden Industrien besonders viele „Gewinner des Wandels“ finden, also die Unternehmen, die von den Veränderungen in unserer Welt profitieren, und die im Fokus unserer Investmentstrategie stehen.“ Ein wichtiges Charakteristikum vieler Gesellschaften aus diesen Bereichen sei ein hoher Anteil wiederkehrender oder eine hohe Umsatz- und Ertragsvisibilität über langfristige (Liefer-)Verträge. Zudem habe die Coronakrise einige Schwächen in den Gesundheitssystemen offengelegt, allem voran Versorgungsengpässe bei wichtigen Medikamenten durch die Abhängigkeit von Lieferanten in Indien und China. Ries erwartet, dass die Pharmabranche zukünftig ihre Sourcing-Strategien dahingehend überdenken und neugestalten wird. „Durch die damit zu erwartenden Investitionen in das Gesundheitswesen und die Digitalisierung von Unternehmen und Infrastruktur haben wir unsere Gewichtung in beiden Sektoren weiter ausgebaut“, so der Portfoliomanager.    


Das Portfolio im Detail


Das Team um Johannes Ries investiert europaweit. Jedoch ergibt sich eine Übergewichtung in heimatlichen Gefilden: „Da wir nur dort investieren, wo wir das Management regelmäßig treffen können – die handelnden Personen sind unseres Erachtens ein entscheidendes Kriterium für ein erfolgreiches Investment – ergibt sich mit 27 Prozent vom Fondsvolumen ein gewisses Übergewicht im Heimatmarkt Deutschland“, führt Ries an. Er analysiert nach eigenen Angaben jährlich in circa 500 Meetings und Telefonkonferenzen zahlreiche europäische Unternehmen aller Größenklassen. Entsprechen diese Unternehmen den Kriterien, kommen diese ins Anlageuniversum – bestehend aus rund 250 und 300 Unternehmen. Schließlich gelangen etwa 50 Einzelwerte in den Korb, in erster Linie Unternehmen der Branchen Gesundheit (rund 32 Prozent) und Technologie (rund 29 Prozent). Neuinvestments haben zunächst eine geringe Gewichtung. Der sukzessive Ausbau einer Position erfolgt, wenn die Erwartungen in das Investment erfüllt werden.


Zu den Top-Positionen im Portfolio zählt unter anderem Zeal Network, ein Hamburger Unternehmen aus dem Bereich Online-Lotterien. Weitere Schwergewichte sind das französische Unternehmen Esker – Anbieter von Automatisierungslösungen für Dokumentenprozesse – sowie der auf Krankenhäuser fokussierte IT-Spezialist Nexus.


 


Wertentwicklung im Vergleich zur Peergroup (Aktien All Cap Europa/ Drei-Jahressicht)



 


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