Auch das vergangene Jahr verlief für den Deutschen Mittelstandsanleihen Fonds (ISIN: LU0974225590) erfolgreich: Die sorgsame, durch das hauseigene Scoring-Modell fundierte Titelauswahl für den beliebten Rentenfonds erweist sich ein weiteres Mal als solide. Wie die Düsseldorfer KFM Deutsche Mittelstand AG bekannt gibt, schüttet der Fonds am 24. März 2020 2,15 Euro je Fondsanteil für das Jahr 2019 aus.


Der ordentliche Nettoertrag beträgt nach Angaben der KFM AG aktuell (Bewertungsdatum 19.03.2020) je Anteilsschein 0,54 Euro und liege damit im Plan. Die Gesellschaft bestätigt die für das Jahr 2020 geplante Ausschüttung von wiederum 2,15 Euro je Fondsanteil. „Der innere Wert je Fondsanteil (NAV) liegt durch die ausufernden Spreads aktuell deutlich tiefer als noch vor drei Wochen“, heißt es allerdings im aktuellen KFM-Telegramm vom 23. März 2020. Was sind die Gründe für diesen Rückgang im NAV?


KFM AG: „Die Kursbewertungen sind derzeit fernab der Realität“


Die Corona-Krise wirbelt auch die Anleihemärkte durcheinander. „Betrachten wir die Geld-/Briefkurse, also die An- und Verkaufskurse der Anleihen, genauer den Spread (die Preisspanne) zwischen den gebotenen Kursen von Käufern und Verkäufern, lässt sich feststellen, dass diese den realen Wert des zugrundeliegenden Kredits nicht mehr realistisch darstellen“, schreibt das Unternehmen in seinem KFM-Telegramm vom 19. März 2020. Die Werthaltigkeit des in Form von Anleihen gewährten Kredits würde derzeit von Anleihen-Käufern und -Verkäufern völlig anders als während er Finanzkrise im Jahr 2008 beurteilt – und das, obwohl viele Mittelstandsanleihen weiterhin eine hohe Qualität aufwiesen. Insofern bildeten die Kurse die Realität nicht mehr nachvollziehbar ab.


Die Erklärung für solche Abweichungen: „Weiten sich die Spreads, liegt der Ursprung zunächst grundsätzlich in den unterschiedlichen Erwartungen der Marktteilnehmer zur zukünftigen Entwicklung des Unternehmens. Auf der einen Seite ist der Käufer, der zu einem bestimmten Kurs - also mit einer bestimmten Renditeerwartung - bereit ist, das Investment zu tätigen bzw. das Risiko einzugehen. Auf der anderen Seite ist der Verkäufer, der seinen Gewinn durch einen hohen Verkaufskurs maximieren möchte. Durch diese unterschiedlichen Erwartungen ist psychologisch eine kleine Differenz zwischen An-/ und Verkaufskurs normal“, schreibt das Unternehmen. Sinke nun in Krisen-Zeiten die Informationsversorgung, welche eine fundierte Meinungsbildung erst ermögliche, steige die Unsicherheit. Die Folge: „In den Käuferkursen spiegeln sich plötzlich alle ‚theoretisch‘ möglichen Risiken wider – welche in Form eines Risikoabschlages den Kaufkurs nach unten ziehen. Aktuell weiten sich die Spreads über alle Anlageklassen hinweg irrational stark aus, bis wieder eine vernünftige Risikobewertung bzw. Wertermittlung der Anlage möglich erscheint.“


Solche (psychologischen) Effekte sind typisch für Krisen-Zeiten. Zum einen wird der Markt dadurch bereinigt, zum anderen könne es aber auch sein, dass auch Anleihen weiterhin bonitätsstarker Emittenten „in Sippenhaft“ genommen würden – mit anderen Worten, auch deren Papiere würden mit einem extrem geringen Bewertungskurs bestraft. Diese Irrationalität im Markt würde daraufhin durch das Zögern und das Ausbleiben jeglicher Kauforders noch weiter befeuert.


Aktives Management und sorgsame Titelauswahl können irrationale Effekte abfedern


In solchen Phasen sei es daher umso entscheidender, sich von fundierten Analysen leiten zu lassen. Die KFM AG verfügt mit ihrem Scoring-Modell über eine solche professionelle Analysesystematik, welche ausfallgefährdete Anleihen bereits im Vorfeld aussortiert – „Wackelkandidaten“ kommen somit gar nicht erst ins Fondsportfolio. „Der Deutsche Mittelstandsanleihen Fonds hat diese Expertise bereits im Jahr 2016 unter Beweis stellen können, als mehrere größere Mittelstandsanleihen ausgefallen waren (in die der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS nicht investiert war) und nahezu alle Mittelstandsanleihen in Sippenhaft genommen wurden. Das Ergebnis einer guten Analysetätigkeit zeigt sich besonders in einer Krise wie wir sie gerade erleben. Unser durch hochwertige Mittelstandsanleihen besetztes Portfolio bietet neben einem attraktiven Zinskupon auch ein enormes Aufhol-Potential zurück zu realistischen Kursniveaus. Nach heutiger Analyse beträgt dieses Aufhol-Potential auf Basis der Rückzahlungskurse (in der Regel bei mindestens 100%) für den Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS 22,76 Prozent (Bewertungsdatum 17.03.2020). Das KFM-Scoring zielt bereits vor einem Investment darauf ab zu analysieren, ob die geplanten Zins- und Tilgungszahlen bis zum Ende der Laufzeit bedient werden können. Darüber hinaus werden Kupons auch in volatilen Zeiten gezahlt und bieten so einen wichtigen mittel- bis langfristigen Puffer gegen Kursverluste.“


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