Wie die für das Fondsmanagement zuständige Shareholder Value Management AG gegenüber FondsDISCOUNT.at mitteilt, greifen ab Oktober dieses Jahres umfangreiche Änderungen in den Anlagebedingungen. Betroffen sind alle Tranchen des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen. Gründe für die Maßnahmen sind der im Oktober letzten Jahres vorgenommene Wechsel der Verwaltungsgesellschaft sowie die am 1. Januar 2018 in Kraft getretene Investmentsteuerreform.


Geändert werden die Anlagegrenzen. Demnach wurde die bereits geltende Kapitalbeteiligungsquote i.H.v. 51 Prozent im Verkaufsprospekt verankert, mit der Folge dass auch die übrigen Quoten angepasst werden mussten. Auch in steuerlicher Hinsicht gibt es Änderungen: So haben steuerbefreite Anleger im Rahmen der Investmentsteuerreform prinzipiell keine Möglichkeit mehr, Ihre Erträge mit Hilfe einer NV-Bescheinigung steuerfrei zu vereinnahmen. Um zumindest Stiftungen weiterhin eine Lösung anbieten zu können, wurden die steuerbefreite Anteilsscheinklassen „S“ und „V“ aufgesetzt.


Weitere Änderungen betreffen die Streichung des Anlageausschusses und Anpassung der Passagen zu den Vergütungen auf KVG-Standard. Eine Anpassung der Vergütungssätze fand ausdrücklich nicht statt.


Neuzugänge im Portfolio und ein entspannter Börsen-Juli


Sowohl die europäischen Märkte als auch die US-Börsen konnten im Juli ihren Erholungskurs fortsetzen. Die Entspannung im Handelsstreit und die weiterhin robusten Unternehmenszahlen trugen nach Einschätzung des Fondsmanagements zu einem vergleichsweise ruhigen Sommermonat bei. Auch der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen konnte von den positiven Rahmenbedingungen profiteren und beendete den Juli mit einem leichten Plus. „Das US-Dollar Exposure wurde im Verlauf des Monats abgesichert, da von einer Erholung des Euro im weiteren Verlauf auszugehen ist. Neu ins Portfolio aufgenommen wurden Alphabet, Facebook und Assa Abloy. Die Position in Berkshire Hathaway wurde im Zuge der Ankündigung der neuen Buyback-Politik erhöht. Den höchsten positiven Beitrag zur Monatsperformance lieferte SolarEdge Technologies. Dagegen belastete die Greencore Group die Entwicklung am stärksten“, fasst der aktuelle Monatskommentar die Entwicklung zusammen.