Die Parteichefs von CDU/CSU und SPD einigen sich am Freitag auf eine Fortsetzung der abgewählten Großen Koalition für vier weitere Jahre. Die gute Nachricht: Deutschland wird wohl nach vier koplosen Monaten mal wieder regiert. Einen großen Entwurf gibt es jedoch nicht. Die Steuern werden nicht erhöht, der Solidaritätsbeitrag soll schrittweise abgeschafft und Geringverdiener bei den Sozialbeiträgen entlastet werden. Die gesetzliche Krankenversicherung kehrt zurück zur paritätischen Finanzierung von Arbeitgeber und Arbeitnehmer – was einer weiteren Entlastung der Arbeitnehmer entspricht.


Diese kleinen Entlastungen sollten Sparer für die Altersvorsorge verwenden. Denn die Volksparteien beschließen zwar eine Stabilisierung des Renten-Niveaus bis 2025. Aber bezieht man die demografische Entwicklung der deutschen Bevölkerung, die Entwicklung der Inflation und die tiefgreifenden Veränderungen am Arbeitsmarkt aufgrund von Digitalisierung und Globalisierung als Faktoren in die Rechnung mit ein, wird „Stabilität“ allein für viele Rentenversicherte nicht genügen.


Privat vorsorgen bleibt unverzichtbar


Schon jetzt empfiehlt die Bundesregierung ihren Bürgern privat vorzusorgen, um die Rentenlücke selbstständig zu schließen, weil die gesetzliche Rente angesichts der oben skizzierten Faktoren nicht ausreichen wird, um den Lebensstandard zu halten. Die Rentenlücke wird definiert als die Differenz des letzten Nettogehalts zur gesetzlichen Rente nach dem Renten-Eintritt.


Bis 2025 wird sichergestellt, dass die gesetzliche Rente 48 Prozent des Durchschnittseinkommens beträgt. Je weiter das Renteneintrittsalter in der Zukunft liegt, desto größer ist die zu erwartende Rentenlücke. Wie hoch die Rentenlücke genau ist, kann sich jeder online in wenigen Schritten selbst ausrechnen.


Die Sondierungsgespräche der Koalition haben lang genug gedauert, so dass man annehmen könnte, die Parteispitzen hätten sich womöglich auf ein progressives Konzept zur Reform des Rentensystems in den kommenden vier Jahren einigen können – doch weit gefehlt: Der Handlungsbedarf scheint in der Politik noch immer nicht groß genug.


In der Bevölkerung jedoch steigt der Handlungsbedarf angesichts dramatischer Zahlen bei der Altersarmut. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Rentner, die sich Gratisessen bei Tafeln holen, auf 350.000 verdoppelt. Über 400.000 Rentner erhalten zusätzliche Leistungen aus der Grundsicherung. Der Rentenversicherung zufolge haben Selbstständige mit unstetigen Erwerbsbiografien, Erwerbsgeminderte, Langzeitarbeitslose und Niedrigverdiener ein erhöhtes Armutsrisiko im Alter.


Rentenlücke mit Sparplan schließen


Gemessen an diesen Zahlen sollten Anleger die Zeit bis zur Rente nutzen, um die Lücke zwischen Einkommen und Renten-Niveau zu schließen. Dabei könnte ein Fonds-Sparplan nützlich sein. Je nach Anlagehorizont und Risikoneigung können Investoren aus den beliebtesten Sparplan-Fonds das passende Produkt für sich auswählen. Eine Übersicht enthält neben einigen Aktienfonds auch Mischfonds für konservative Anleger. Sie zeichnen sich durch eine breite Streuung auf mehrere Assetklassen aus, um im Falle eines Kurs-Einbruchs am Aktienmarkt die Verluste begrenzen und Schwankungen auffangen zu können.


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Für Investoren mit mehr als zehn Jahren Zeit bis zu Rente, mit der sich eine hohe Aktienquote und die damit verbundenen Schwankungen an den Börsen verkraften lassen, lohnt sich ein Blick auf die stärksten Sparplan-Fonds in den vergangenen fünf Jahren. Doch Vorsicht: Bei diesen Investmentfonds handelt es sich teilweise um hochvolatile Branchenfonds mit Anlageschwerpunkt in z.B. Biotech, Nebenwerte oder Technologie-Aktien. Für eine private Altersvorsorge sollten diese Fonds nur als Beimischung zu einem Basis-Investment aus sicheren Geldanlagen wie Festgeld oder defensiven Mischfonds bestehen.


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Der DWS Top Dividende (ISIN: DE0009848119), einer der Topseller bei FondsDISCOUNT.at-Kunden, ist nicht nur als Sparplan erhältlich. Anleger können auch die Vermögenswirksamen Leistungen vom Arbeitgeber in den Fonds stecken und sich darüber hinaus die Arbeitnehmer-Sparzulage vom Staat sichern.


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Familien mit mehreren Kindern profitieren insbesondere von der Möglichkeit der Riester-Sparpläne über FondsDISCOUNT.at. Die Rendite bei einem Riester-Fondssparplan setzt sich im übertragenen Sinn aus der Grundzulage und den steuerlichen Vergünstigungen zusammen. Pro Jahr profitieren Sie von 154 Euro Zulage und einem zusätzlichen Steuervorteil in Höhe von bis zu 777 Euro. Hinzu kommen 184 Euro Zulage pro Kind.


Wer rechtzeitig vorsorgt, braucht nicht auf den nächsten großen Entwurf einer Rentenreform seitens der Bundesregierung zu hoffen. Der könnte nämlich noch lange auf sich warten lassen.