Obwohl Hanf eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt ist, spielte sie im vergangenen Jahrhundert – außer als verbotenes Rauchbeiwerk – keine Rolle mehr. In den rund zehntausend Jahren davor wurde Hanf als Heil- und Nutzpflanze in fast allen Kulturen weltweit geschätzt. So gut wie alle Teile der Pflanze können verwertet werden, wie Samen, Fasern, Blätter, Blüten als auch Schäben und fanden bzw. finden Verwertung in der Medizin, Bauwirtschaft, Chemieindustrie, Landwirtschaft oder der Autoindustrie. Das liegt nicht nur daran, dass die Hanfpflanze extrem vielfältig ist, sie ist gleichzeitig auch relativ einfach und günstig anzubauen, da die Pflanze robust ist und auf vielen Böden wachsen kann, die für empfindlichere Pflanzen nicht mehr geeignet ist.


Doch im Jahre 1929 wurde das als zuvor sehr beliebte Arzneimittel bekannte Cannabis in Deutschland endgültig verboten. Wenige Jahr zuvor wurde im Rahmen der internationalen „Opiumkonferenz“ der „Handel mit Drogen“ reglementiert. Cannabis wurde dabei mit Opiaten gleichgesetzt.


Mitte der 1930-Jahre verstärkte sich der Kampf gegen Hanf vor allem in den USA, wie Marlon Werkhausen weiß, der auf eine 20-jährige Expertise auf Hanf und Hanfpolitik zurückblickt. In einem Gastkommentar bei wallstreet:online schreibt er über den Anti-Hanf-Lobbyisten Harry Anslinger. Zwar war Hanf zu dieser Zeit als Industrie-Produkt nicht wahnsinnig populär, da maschinelle Verfahren zur Ernte fehlten, dennoch hatte es seinen festen Platz. Landwirte in verschiedenen Ländern mussten ihre Steuern sogar mit dem Naturprodukt bezahlen.


Doch im Jahr 1937 schuf Anslinger mit industriellen und politischen Seilschaften den „Marihuana Tax Act“. Dieses Steuermodell verteuerte die Verwendung der Hanfpflanze in den USA extrem. Werkhausen nennt den Schritt „den Sargnagel für die erste Hochphase der Hanfpflanze in der Menschheitsgeschichte“. Später wurde Anslinger der erste und alleinige UNO-Drogenbeauftrage und hatte dadurch weltweite Befugnisse. Bis in die 1990-Jahre dominierte das von ihm geschaffene Bild von „Marihuana als Mörderdroge“, sobald von Hanf gesprochen wurde. (Den ganzen Beitrag können Sie hier lesen).


 


Legalisierung schreitet voran, Wirtschaft boomt


Doch in den letzten Jahren schritt die Aufhebung der Prohibition mit rasanten Schritten voran, zunächst meist als Medizinprodukt und Arzneimittel. Mittlerweile ist auch der private Besitz von Cannabis in einigen Ländern erlaubt. Uruguay machte als erstes Land den Anfang und legalisierte Marihuana vollständig. In etwa zehn Bundesstaaten der USA, Kanada, Peru und den Niederlanden ist Cannabis ganz oder teilweise legal beziehungsweise wird toleriert. In Mexiko wird aktuell über die Legalisierung debattiert.


In den USA hatte die Aufhebung des Verbotes einen regelrechten Boom zur Folge: Im Jahr 2017 konnte die nordamerikanische Hanf-Industrie einen durchschnittlichen Wertzuwachs von +86 Prozent verbuchen. Die Wertschöpfungskette von Hanf ist unglaublich vielfältig: Anbau, Lizenzen & Patente, Distribution, Forschung, Technologie und Pharmazie.


 


Neuer Fonds setzt auf Zukunftsbranche


Anfang 2016 lernten sich der oben zitierte Marlon Werkhausen und Finanzberater Daniel Stehr kennen, die beide bereits in die US-Hanf-Branche investiert hatten und Kenner auf dem Gebiet sind. Es dauerte nicht lange, bis die Idee für die Entwicklung eines börsennotierten Hanf Wertpapiers geboren war. Nach dem erfolgreichen Start des Index-Zertifikats war schnell klar, dass der nächste logische Schritt die Auflegung des ersten Hanf-Aktienfonds Europas war.


Das Ergebnis ist der erst seit Anfang Dezember 2018 erhältliche „ws-hc Fonds - Hanf Industrie Aktien Global“ (ISIN: LI0443398271). Der Fonds setzt auf alle Branchen, die sich aus der Wertschöpfungskette ergeben, weltweit gibt es etwa 50.000 Produkte, in denen Hanf verarbeitet wird. Anleger können so vom Wertzuwachs der nordamerikanischen Hanf-Industrie profitieren. Von den rund 350 verfügbaren Aktien schaffen es nur die 25 bis 40 Topwerte ins Portfolio. Sobald die Investitionsphase abgeschlossen ist, wird FondsDISCOUNT.at darüber berichten und einen Einblick ins Portfolio geben.


 


Tipp: Anleger, die bis zum 31.12.2018 in den „ws-hc Fonds - Hanf Industrie Aktien Global“ im Wert von mindestens 500 Euro investieren, erhalten von FondsDISCOUNT.at eine Prämie in Höhe von 30 Euro, wenn es sich um ein von uns vermitteltes Depot handelt. Wie bei einem Fondsvermittler üblich, entfällt der Ausgabeaufschlag – und zwar bei jedem Fondskauf. So sparen Sie überflüssige Gebühren und Ihr eingesetztes Kapital kommt in vollem Umfang Ihrem Anlageziel zugute.


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