Nach einem schwierigen Börsenjahr 2018 – insbesondere zum Ende des Jahres – konnten sich die Märkte im neuen Jahr trotz verstärkter Schwankungen gut entwickeln. In den USA haben die Börsen in Erwartung lockerer Geldpolitik ein Allzeithoch erreicht. Die Anleiherenditen spiegeln jedoch eine weitaus pessimistischere Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung wider. Viele Marktteilnehmer sind aktuell eher vorsichtig, da die Einschätzung angesichts verschiedener Risikofaktoren und der geopolitischen Unsicherheiten schwierig bleibt. Trotzdem konnte der Multi-Asset-Fonds Fidelity Funds - GMAI - Zins & Dividende (ISIN: LU1129851157, Kurzform: Fidelity Zins & Dividende) in diesem schwierigen Umfeld am 1. August 2019 4,6 Prozent an die Anleger ausschütten.


 


Asiatische High Yields im Fokus


Multi-Asset-Fonds gehören zur konservativsten Form von Wachstumsanlagen. Sie können in verschiedene Anlageklassen investieren – Aktien, Anleihen, Rohstoffe, aber auch Alternative Investments wie Private Equity. Die Aufteilung des Kapitals auf die Assetklasse ist dabei vielfach flexibel. Der von den Portfoliomanagern Eugene Philalithis (links im Bild), Georg Efstathopoulos und Chris Forgan gemanagte Fidelity Zins & Dividende verteilt das Fondsvermögen (rund 7,5 Milliarden Euro) nicht nur auf verschiedene Assetklassen. Auch werden unterschiedliche Regionen lokalisiert – entsprechend dem Potenzial, Erträge und Kapitalzuwachs zu generieren. Zu den wichtigsten Anlagenklassen gehören globale Anleihen mit Anlagequalität („Investment Grade“), globale hochverzinsliche Anleihen, Schwellenmarktanleihen und globale Aktien. Aktuell liegt bei den Ertragsanleihen ein Schwerpunkt auf US-amerikanische Investment Grades (10,4 Prozent vom Portfolio). Hinsichtlich hochverzinslicher Anleihen (High Yields) hat sich die Gewichtung im Laufe dieses Jahres zugunsten asiatischer High Yields verschoben (aktuell 11,6 Prozent), da die Region Asien sehr attraktiv bewertet wird. Laut den Analysten liegt das nicht zuletzt an den steigenden Bonitätsraten und sinkenden Verschuldungsraten asiatischer Unternehmen.


 


Anlageziel und Chancen


Die Kombination unterschiedlicher Anlageklassen bietet eine breite Risikostreuung und ermöglicht, attraktive Erträge und risikoberichtigte Renditen über den vollen Konjunkturzyklus zu erzielen. Dabei basiert die Auswahl der Anlageklassen beim im Jahr 2014 aufgelegten Fidelity Zins & Dividende auf der Beurteilung der aktuellen Wirtschaftslage mithilfe quantitativer Modelle. Stimmungs- und technische Indikatoren ergänzen den makroökonomischen Ansatz. Innerhalb eines research-basierten Prozesses filtert das Team um Eugene Philalithis qualitative und quantitative Kriterien heraus. Bei der qualitativen Analyse steht der Investmentprozess mit den Faktoren Anlagephilosophie, Titelselektion, Portfolioaufbau und Risikokontrollen im Fokus. Dagegen untersucht die quantitative Analyse die Performance. Dazu werden historische Performance-Faktoren gemessen und Analysen der vom Fonds gehaltenen Titel vorgenommen.


Mit der Ausschüttung von 4,6 Prozent am 1. August 2019 an die Anleger konnte das gute Ertragsniveau im Niedrigzinsumfeld zum fünften Mal in Folge gehalten werden. Haupttreiber beim Ertragsniveau waren Hochzinsanleihen und Schwellenländeranleihen.


Fazit: Der Fidelity Zins & Dividende kann durch die jährliche Ausschüttung eine Ertragsquelle und zusätzlich die Chance auf moderates Kapitalwachstum durch Kursgewinne bieten. Die flexible Anpassung der Zusammensetzung des Fonds erlaubt dem Fondsmanager, aktiv auf Marktveränderungen zu reagieren. Zudem können Wechselkursrisiken aus Anlagen in Fremdwährungen in der währungsgesicherten Anteilsklasse weitgehend neutralisiert werden.


 


 


3-Jahres-Historie des Fidelity Zins & Dividende



 


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