Bereits im ersten Quartal des laufenden Jahres bewerteten Kunden der Aschheimer European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) die Zukunftsaussichten für Fondsanlagen als positiv. In dem Zeitraum wurden laut dem Kreditinstitut rund ein Viertel mehr Käufe als Verkäufe von Fondsanteilen getätigt. Die Geschäftsführung führte dies darauf zurück, dass Anleger den Zeitpunkt nach den Marktkorrekturen als günstigen Einstiegszeitpunkt wahrgenommen hätten. Auch im zweiten Quartal des Jahres 2019 blieb die Nachfrage konstant stark.


 


Nachfrage nach Misch- und Rentenfonds sehr ausgeprägt


„Die Fondsnachfrage von Privatanlegern in Deutschland ist in 2019 bisher sehr stabil. Ungeachtet der teilweise volatilen Märkte und der vielfältigen politischen Unsicherheiten scheinen die Zukunftspotentiale von Fondsanlagen positiv bewertet zu werden. Auch im zweiten Quartal wurden etwa 15 Prozent mehr Käufe als Verkäufe von Fondsanteilen getätigt“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase (im Bild links). Wie die Depotbank mitteilt, blieb allerdings die Handelshäufigkeit im zweiten Quartal 2019 insgesamt hinter dem Durchschnitt des letzten Jahres zurück. Ein ebenso geringes Handelsvolumen führt ebase auf die Ferienzeit und die überdurchschnittlich heißen Temperaturen im Juni zurück.


Laut ebase gab es bezüglich der Nachfrage signifikante Unterschiede in den jeweiligen Assetklassen. Demnach war die Nachfrage für Mischfonds und Rentenfonds stark ausgeprägt. Bei Mischfonds wird der Kaufquotient mit einem Wert von 1,16 und bei Rentenfonds von 1,11 angegeben. So wären Aktienfonds öfter verkauft als gekauft worden (Kaufquotient: 0,96). Insbesondere wären Fondsanteile von Aktienfonds, welche in Europa und Deutschland investieren, häufiger verkauft worden. Einzig global investierende Aktienfonds hätten mit einem Kaufquotienten von 1,22 in der Gunst der Anleger gestanden. Neben der hohen Nachfrage für aktiv gemanagte Investmentfonds wäre ebenfalls die Nachfrage nach Geldanlagen mit ETFs ungebrochen hoch.


 


Ebase Fondsbarometer


Die Nachfrage wird von ebase durch das sogenannte Fondsbarometer ermittelt. Dieses besteht aus den beiden Elementen Handelsaktivität und Kaufquotient. Die Depotbank beschreibt die Handelsaktivität mit dem Handelsvolumen, welches wiederum unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zuließe. Der Kaufquotient drückt das Verhältnis zwischen Mittelzuflüssen und Mittelabflüssen aus. Ist der Quotient über eins, überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.


 


Guter Ausgleich: Mischfonds


Mischfonds stehen im ebase Fondbarometer weit oben. Da das Fondsmanagement das jeweils günstigste Verhältnis von Aktien- und Rentenanlagen jederzeit anpassen kann, bauen Anleger gerade in volatilen Zeiten auf diese Assetklasse. Beispielhaft sei hier der unter anderem über ebase handelbare Mischfonds Janus Henderson Balanced Fund erwähnt.


Janus Henderson Balanced Fund (ISIN: IE0004445015): Der Fonds investiert 35–65 Prozent seines Vermögens in Aktien von US-Unternehmen und 35–65 Prozent seines Vermögens in Schuldverschreibungen von US-Emittenten. Im Jahr 1998 aufgelegt hält der Fonds ein Volumen von rund 1,9 Milliarden US-Dollar. Bis zu 25 Prozent seines Vermögens können in Schuldverschreibungen angelegt werden, die ein schlechteres Rating als Investment Grade aufweisen. Top Holdings im Portfolio sind beispielsweise Microsoft, Mastercard und Boeing.


Entwicklung des Fonds im Vergleich mit dem Sektorendurchschnitt (Mischfonds ausgewogen Welt)



 


Tipp: Ebase ist unsere Partnerbank. Kunden können über FondsDISCOUNT.at ein Depot bei ebase eröffnen und dabei Kosten sparen. Ein großer Teil der bei uns gelisteten Fonds ist über ebase handelbar. Den erwähnten und auch alle anderen Fonds erhalten Sie ohne den branchenüblichen Ausgabeaufschlag.