Der im vergangenen Jahr platzierte Solarfonds HEP Solar Japan 1 sorgt für gute Stimmung bei den Anlegern: Aufgrund von Kosteneinsparungen und der Akquisition von vier neuen Solarparks sowie deren Fremdfinanzierung kann nach Angaben von hep capital zum 30. September 2018 nicht nur die prognostizierte Ausschüttung in Höhe von acht Prozent geleistet werden, sondern im vierten Quartal wird zusätzlich eine Sonderausschüttung von etwa 20 Prozent folgen. Somit erhalten die Investoren attraktive 28 Prozent auf ihre Einlage.


„Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir im Bereich der technischen Betriebsführung bereits für die ersten vier Solarparks Kosteneinsparungen von rund 30 Prozent gegenüber der Prospektkalkulation erzielen konnten“, konkretisiert die im schwäbischen Güglingen ansässige Gesellschaft in einem aktuellen Anlegerschreiben. „Für die neuen Solarparks werden wir sehr ähnliche Betriebsführungsverträge abschließen können. Somit wird das wirtschaftliche Fundament auf noch breitere Beine gestellt und gleichzeitig die Rentabilität bzw. wirtschaftliche Attraktivität und Stabilität zusätzlich erhöht.“


Die vier neuen Solarparks durchliefen vor der Anbindung an den Fonds  eine doppelte, voneinander unabhängige Bankenprüfung. Die Finanzierungskonditionen von im Schnitt etwa 1,9 Prozent p.a. wurden auf 18 Jahre fixiert, sodass für die Endfinanzierung keine Fremdwährungsrisiken und keine Zinsänderungsrisiken bestehen. Baurisiken werden ausgeschlossen, indem die Solarparks schlüsselfertig übernommen werden.


Mit dieser Erweiterung des Portfolios auf insgesamt acht Solarparks wird die Gesamtleistung der Anlagen von ursprünglich rund sechs MWp auf etwa zwölf MWp fast verdoppelt.


Zudem haben die Anleger Aussicht auf Rückflüsse aus einem frühzeitigen Verkauf der Anlagen. So wurde der Fonds zwar mit einer Laufzeit von 20 Jahren konzipiert, wie hep-Chef Thorsten Eitle jedoch gegenüber FondsDISCOUNT.at erklärt hatte, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Anlagen bereits nach fünf Jahren vorzeitig verkauft werden.


Mit Japan als Investitionsstandort hat sich hep capital für einen aussichtsreichen Wachstumsmarkt im Bereich Solarenergie entschieden. Seit Einführung eines Einspeisegesetzes nach Vorbild des deutschen EEG im Jahr 2012 hat es Japan im Bereich Solarstrom innerhalb von weniger Jahre auf Platz 3 der größten Photovoltaikmärkte hinter China und den USA geschafft.


Aktuell ist von hep capital mit dem Spezial-AIF hep Projektentwicklung VI ein Angebot für (semi-)professionelle Großanleger verfügbar, ein neuer Japan-Solarfonds für Privatanleger soll jedoch vorbereitet werden.