Sparen trotz Niedrigzins?


Sparen ist eine lobenswerte Sache: Sparen für den Urlaub, für das neue Auto, für die Zukunft, die Kinder oder die kommende Zeit im Ruhestand. Da heißt es oft, Disziplin zeigen und Einschränkungen in Kauf nehmen. Wenn sich die Sparsamkeit am Ende lohnt, kann man gelassen und mit ruhigem Gewissen den Betrag monatlich aufwenden. Doch bei Sparbuch, Tagesgeld & Co. herrscht schon längere Zeit Niedrigzinsklima. Wer sein Kapital in festverzinsliche Geldanlagen investiert, muss zwar keine Angst vor Verlusten haben. Doch wenn die Zinsen nicht einmal die Inflation ausgleichen – was momentan der Fall ist – verlieren Anleger sogar Vermögen.


Fondssparen – eine clevere Alternative


Ich mach' da jetzt was mit Aktien – unter diesem Motto kehrten viele Anleger in der Vergangenheit dem Sparbuch den Rücken und versuchen seither, in Aktien zu investieren. Der Aktienmarkt kann einiges möglich machen und lockt mit hohen Renditen. Doch die Anlage in Direktaktien birgt Risiken. Die hohe Kunst besteht darin, den richtigen Moment für den Kauf und den Verkauf zu erkennen. Aufgrund eines komplexen Systems an der Börse ist dies für private Anleger aber schwierig bis unmöglich. So lassen sie sich oft von Stimmungen leiten, werden ungeduldig und treffen nachteilige Entscheidungen. Viel besser ist es, sich nicht ständig den unterschiedlichen Marktzyklen zu unterwerfen und davon beeinflussen zu lassen. Nachdem man sich für einen Fonds entschieden hat, koordiniert der Fondsmanager die Streuung des Kapitals – je nach Strategie – in verschiedene Unternehmen, Branchen und Länder. Gegenüber Einzelinvestments ist das Risiko dadurch stark abgemildert. Gerade für Kleinanleger kann ein Sparplan sehr sinnvoll sein. Ist es beim einmaligen Kauf von Fondsanteilen nicht unwichtig, sich über den Einstiegszeitpunkt im Klaren zu sein, spielt dies beim Sparplan keine Rolle. Für den Erwerb und die Aufbewahrung der Fondsanteile wird lediglich ein Depot benötigt. Einer der größten Vorteile des Fondssparens ist die in der Regel gebotene hohe Flexibilität. Anleger können den monatlichen Anlagebetrag (Einstieg ist in der Regel mit einem Beitrag ab 25 € möglich) oftmals entsprechend der aktuellen finanziellen Situation erhöhen oder verringern.


Mit Fondssparen setzt man nicht auf kurz­zeitige Erfolge, sondern auf lang­fristig steigende Aktienmärkte. Dass sich ein langer Atem lohnt, zeigt das vom Fondsverband BVI errechnete Beispiel: Ein Anleger, der monatlich 100 Euro anspart, hat nach 20 Jahren 24.000 Euro zurückgelegt. Hätte dieser Anleger die letzten 20 Jahre in Aktienfonds auf dem deutschen Markt investiert, würde er zum Juni 2018 im Mittel ein Vermögen von 44.871 Euro verbuchen können (jährliche Rendite 5,9 Prozent). Im Vergleich dazu käme der Anleger bei einem Tagesgeldkonto (Verzinsung 0,5 Prozent) im selben Zeitraum auf eine Summe von 25.240 Euro.


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Fazit: In Zeiten von Niedrigzins wird mit dem klassischen Sparbuch kein Vermögen gebildet. Vor allem bei längerer Laufzeit bietet ein Fondssparplan beste Aussichten auf gute Rendite. Wenn man seine Fonds über FondsDISCOUNT.at kauft, entfallen auch hier die Ausgabeaufschläge.