Fehler 1: Zu hohe Kosten bezahlen
Investmentfonds sind mit bestimmten Kosten verbunden (Lesetipp: Fondskosten kurz erklärt), von denen sich der Ausgabeaufschlag, welcher mit etwa fünf Prozent am stärksten zu Buche schlägt, ganz einfach einsparen lässt: Hierzu kaufen Sie Ihre Fonds konsequent über Fondsvermittler wie FondsDISCOUNT.at. Beim Vergleich der übrigen Kosten wie etwa Verwaltungsgebühr oder Performance Fee lohnt es sich, den günstigsten Fonds zu wählen, wenn dieser eine ähnliche Wertentwicklung vorweisen kann wie der „teure“. Denn: Zu hohe Kosten nagen an der Rendite.


Fehler 2: Sich von kurzfristigen Trends blenden lassen
Der Biotech-Sektor hat gerade einen Höhenflug? Ein noch junger Fonds beeindruckt durch einen steilen Performanceanstieg? Schauen Sie lieber genau hin! Ein gewisses Auf und Ab gehört mit zur Fondsanlage, aber wer kurzfristigen Entwicklungen hinterherläuft, hat oft das Nachsehen. Schauen Sie stattdessen auf die Historie eines Fonds, in der Regel die letzten fünf Jahre. Wie hat sich das Fondsmanagement in dieser Zeit geschlagen? Wie hoch waren die maximalen Verluste? Und wie stellt sich das Marktumfeld des Fonds insgesamt dar? Denken Sie immer daran: Börse ist langfristig – kurzfristige (und unüberlegte) Spekulationen kosten oft Geld und Nerven.


Fehler 3: Zu häufiges Umschichten
Ihr Fonds hat gerade eine Schwächephase oder schlechte Nachrichten verhageln die Aussichten an der Börse? Bleiben Sie ruhig! Wer seine Fonds sofort verkauft und stattdessen „heißen Tipps“ folgt, zahlt nicht nur unter Umständen hohe Transaktionskosten, sondern vergibt auch die Chance, dass sich Ausschläge in der Wertentwicklung über den Zeitverlauf etwas glätten können.


Fehler 4: Fonds kaufen und vergessen
Ebenso wie panisches Umschichten im Depot ist auch das Gegenteil nicht empfehlenswert. Experten raten, die Depotbestände einmal im Jahr zu überprüfen: Passen die Fonds noch zu den persönlichen Anlagezielen? Wurde aus einer vorübergehenden Schwächephase ein Dauer-Tief (dann sollte man sich tatsächlich trennen)? Wie hat sich die Risiko-Struktur im Depot ggf. verschoben? Anhand solcher Fragen kann man seine Geldanlagen einer „Generalüberholung“ unterziehen und sicherstellen, dass die Fonds auch dem individuellen Anlagewunsch entsprechen.


Fehler 5: Alles auf eine Karte setzen
Es ist eine alte Börsenregel, die allerdings nichts an Aktualität eingebüßt hat: Anleger sollten ihr Geld möglichst breit streuen, um Verlustrisiken zu minimieren („Nicht alle Eier in einen Korb legen“). Die Idee dahinter: Abwärtsbewegungen in einem Bereich können somit durch Renditechancen in einem anderen aufgefangen werden. Nun sind Investmentfonds zwar schon in sich diversifiziert, verteilen das Kapital also auf verschiedene Anlagegegenstände, Branchen und Regionen: Doch Vorsicht: Ein Blick in die Anlagestrategien der Fonds offenbart oft ähnliche Investments. Eine solche Korrelation sollte vermieden werden. Achten Sie stattdessen darauf, dass Ihre Fonds unterschiedliche Segmente abdecken.