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Sachwertbeteiligungen Weniger neue, dafür großvolumigere Fonds am Markt

Sachwertbeteiligungen: Weniger Fonds als im Vorjahresvergleich Foto: © / Alexander Limbach / FotoliaImmobilienfonds dominieren das insgesamt recht spärliche Produktangebot

Die erste Jahreshälfte 2018 verlief produktseitig sehr ruhig: Lediglich 14 neue Publikums-AIF starteten in die Platzierung, drei weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Eigenkapitalvolumen dagegen liegt 80 Prozent über dem Vorjahresniveau.


Anleger, die ihr Portfolio mit Sachwertbeteiligungen ergänzen möchten, müssen sich weiterhin mit einem recht bescheidenen Angebot an neuen Produkten zufrieden geben. Die Ratingagentur Scope hat sich den Markt genauer angesehen und in den ersten sechs Monaten des Jahres insgesamt 14 von der BaFin zugelassene Publikums-AIF gezählt. Dies seien zwar drei weniger als in der ersten Jahreshälfte 2017, doch das prospektierte Eigenkapitalvolumen liege dennoch 80 Prozent über dem Vorjahresniveau. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres belief es sich demnach auf rund 630 Millionen Euro – im ersten Halbjahr 2017 lag es über alle 17 AIF bei nur rund 350 Millionen Euro.

„Die Anzahl der emittierten Publikums-AIF befindet sich weiter auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Lediglich WealthCap hat mit zwei großvolumigen Fonds in den ersten sechs Monaten dieses Jahres für eine Belebung gesorgt“, konkretisiert Stephanie Lebert, Senior Analystin von Scope Analysis, die Zahlen. „Wir erwarten für die zweite Jahreshälfte ein leicht geringeres Emissionsniveau als für die ersten sechs Monate dieses Jahres. Im Vergleich zum Vorjahr erwarten wir für 2018 aber ein insgesamt höheres Emissionsvolumen. Sollte der neue Jamestown-Fonds noch in diesem Jahr kommen, hätte das sogar eine Verdopplung des Emissionsvolumens im Vergleich zum Vorjahr zur Folge“, führt Lebert weiter aus.

Auch das Angebot an Vermögensanlagen war rückläufig. In der ersten Jahreshälfte 2018 wurden Scope zufolge insgesamt 23 Vermögensanlagen von der BaFin genehmigt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit insgesamt 41 genehmigten Produkten sei dies ein Rückgang um 44 Prozent. Das gesamte zu platzierende Volumen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres belaufe sich auf rund 367 Millionen Euro – im ersten Halbjahr 2017 lag es über alle 41 Vermögensanlagen bei rund 440 Millionen Euro, was einem Rückgang von rund 17 Prozent entspricht.

Zahlreiche der in die Analyse eingehenden Produkte sind mittlerweile bereits platziert, so etwa der HEH Aviation „Bilbao“-Flugzeugfonds oder der Hahn Pluswertfonds 171. Kürzlich neu gestartet und noch zeichenbar ist der Hahn Pluswertfonds 172, mit dem sich Anleger an einem SB-Warenhaus in Witten beteiligen. Hauptmieter ist „real“. Weiterhin erhältlich sind etwa der WealthCap Immobilien Deutschland 41, der in Büro-Immobilien investiert oder das Angebot Hannover Leasing – Hotel- und Büroimmobilie, Ulm. Auf Wohnbauentwicklungen können Anleger mit dem Projekt Metropolen 18 setzen.

Tipp: Welche AIF und Vermögensanlagen bei den FondsDISCOUNT.at-Kunden in den vergangenen Monaten gefragt waren, erfahren Sie in unserer Quartalsauswertung Q2/2018. Falls Sie neue Platzierungsstarts nicht verpassen möchten, schreiben Sie uns einfach eine kurze Nachricht, wir informieren Sie gerne: Kontaktformular

02.08.2018,

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Auszug der wesentlichen Risiken Ausführliche Risikohinweise entnehmen Sie bitte den jeweiligen Verkaufsprospekten.

  • Bei den vorgenannten Finanzprodukten handelt sich um Alternative Investmentfonds (AIF) nach dem Kapitalanlagegesetz bzw. Vermögensanlagen nach dem VermAnlG, deren wirtschaftlicher Erfolg nicht mit Sicherheit vorhergesehen werden kann. Geplante Auszahlungen können geringer als prognostiziert oder gänzlich ausfallen.
  • Die Finanzprodukte sind nicht täglich handel- und/oder verfügbar. Die vorzeitige Veräußerbarkeit ist nur sehr eingeschränkt z.B. über sog. Zweitmarkt-Plattformen möglich, da für diese Finanzprodukte kein einheitlich geregelter Markt existiert.
  • Es besteht ein Risiko hinsichtlich Änderungen der gesetzlichen und/oder steuerlichen Grundlagen.
  • Die wesentlichen Grundlagen der steuerlichen Konzeption der Finanzprodukte sind allgemeiner Natur. Vor einer Beteiligung sollte der Anleger die konkreten Auswirkungen der Beteiligung auf seine individuelle steuerliche Situation überprüfen, es wird empfohlen, zu diesem Zweck einen Steuerberater zu konsultieren.
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  • Es besteht das Risiko des Totalverlusts der Einlage zzgl. Ausgabeaufschlag und evtl. zusätzlichen privaten Vermögensnachteilen.

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